Eine Funktion ist ein benannter, wiederverwendbarer Block von Anweisungen. Man ruft ihn über seinen Namen auf, gibt ggf. Werte hinein und bekommt ein Ergebnis zurück.
Statt denselben Code mehrfach zu schreiben, packt man ihn einmal in eine Funktion und ruft sie bei Bedarf auf. Das spart Schreibarbeit, hält den Code übersichtlich und sorgt dafür, dass eine Änderung nur an einer Stelle nötig ist.
Eine Funktion kann Argumente entgegennehmen (die Werte, mit denen sie arbeitet) und mit return ein Ergebnis zurückgeben. flaeche(laenge, breite) etwa nimmt zwei Zahlen und liefert ihr Produkt.
Man definiert eine Funktion mit def, gefolgt von Name und Klammern für die Argumente. Gute Funktionen tun genau eine Sache und tragen einen Namen, der diese Sache benennt.
Auch Sprachmodelle rufen über Tool-Use letztlich Funktionen auf — die Funktion ist die Brücke zwischen Denken und Tun.