Open Weights bezeichnet Modelle, deren Gewichte frei verfügbar sind: Jeder kann sie herunterladen und selbst betreiben. Das Gegenstück sind proprietäre Modelle, die nur über eine API zugänglich sind.
Veröffentlicht werden die trainierten Parameter (Gewichte). Trainingsdaten und Trainingscode bleiben meist unter Verschluss — deshalb ist 'Open Weights' präziser als 'Open Source': Man kann das Modell nutzen und verändern, aber nicht nachvollziehen oder nachbauen, wie es entstand.
Lokaler Betrieb (Daten verlassen das Haus nicht), eigenes Fine-Tuning, keine API-Kosten und keine Abhängigkeit von einem Anbieter, der Preise oder Regeln ändern kann.
Die stärksten Modelle sind meist proprietär, und der eigene Betrieb braucht Hardware und Know-how — Quantisierung macht vieles auch auf bescheidenen Maschinen möglich. Die Lizenzen unterscheiden sich: Manche erlauben alles, andere schließen etwa große kommerzielle Nutzung aus.
Llama (Meta), Mistral, Qwen, DeepSeek — offene Modelle tragen einen erheblichen Teil der Forschung und der Open-Source-Community.