Tool-Use ist die Fähigkeit eines Sprachmodells, externe Werkzeuge aufzurufen — Websuche, Rechner, Datenbank, Code. So wirkt das Modell über reines Antworten hinaus.
Warum Modelle Werkzeuge brauchen
Ein Sprachmodell kann nicht rechnen, nichts nachschlagen und nichts in der Welt verändern — es erzeugt nur Text. Tool-Use durchbricht das: Das Modell darf definierte Werkzeuge benutzen und so Dinge tun, die es selbst nicht kann.
Wie es abläuft
Das Modell gibt keinen Fließtext aus, sondern einen strukturierten Aufruf ('rufe Wetter-API mit Ort=Berlin'). Der Harness führt den Aufruf aus und reicht das Ergebnis zurück; das Modell verarbeitet es und antwortet oder ruft das nächste Werkzeug auf.
Bedeutung
Tool-Use ist die Grundlage von Agenten: Erst die Werkzeuge machen aus einem Text-Generator ein System, das suchen, rechnen und handeln kann.