Reasoning-Modelle denken vor der Antwort explizit und ausführlich nach (intern, oft sichtbar als 'Thinking'). Sie lösen komplexe Probleme besser, brauchen dafür aber mehr Zeit und Rechenleistung.
Was sie anders machen
Klassische Modelle antworten mehr oder weniger sofort. Reasoning-Modelle nehmen sich erst eine ausgedehnte Denkphase: Sie arbeiten das Problem intern durch, probieren Ansätze, verwerfen und korrigieren — und geben erst dann die Antwort.
Wofür sie gut sind
Bei schweren Aufgaben — Mathematik, Logik, Programmierung, Planung — liefern sie spürbar bessere Ergebnisse. Bei einfachen Fragen ist der Mehraufwand unnötig und nur langsamer und teurer.
Einordnung
Reasoning ist gewissermaßen Chain-of-Thought, fest ins Modell eingebaut und stark verstärkt. Wie viel 'nachgedacht' wird, lässt sich oft über ein Denk-Budget steuern.