Huawei kann seinen Kunden nicht genug Speicherchips für KI-Prozessoren liefern und empfiehlt ihnen, diese selbst zu beschaffen. Eine New-York-Times-Recherche zeigt, dass Dutzende chinesische Anbieter diese Lücke nutzen: Sie koppeln fortgeschrittene HBM-Speicher an schwache Prozessoren, schmuggeln diese über Hongkong und trennen die Chips in Werkstätten wieder auf. Dadurch umgehen Schmuggler die US-Exportbeschränkungen für KI-Hardware gezielt. Die Schwarzmarkt-Preise für HBM3E-Speicher sind auf etwa 4.000 Dollar pro Einheit gestiegen – ein Zeichen, wie dringend China diese Komponenten für seine KI-Ambitionen benötigt.