GPT-6-Astra hat einen beeindruckenden Benchmark in theoretischer Physik absolviert: 49 von 50 unveröffentlichten Forschungsproblemen wurden so präzise gelöst wie von führenden Spezialisten, teilweise sogar besser (bei der einen fehlgeschlagenen Aufgabe lagen Fehler in den Expertenlösungen vor). Allerdings warnen die Forschenden, dass dies noch kein Durchbruch wie in der Mathematik darstellt – dem Agenten fehlt der „Geschmack" für wirkliche Forschungsinnovation. Trotzdem sehen sie autonome KI-Spitzenforschung in absehbarer Zeit als möglich an. Die unmittelbaren Folgen zeichnen sich bereits ab: Auswirkungen auf die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses und neue Chancen für Chancengleichheit im Fach.