Ethereum-Forscher Justin Drake ruft die Kryptoindustrie auf, sich auf ein Worst-Case-Szenario vorzubereiten: Fortschritte in KI-gestützter mathematischer Forschung könnten das ECDSA-Signaturverfahren potenziell schon in Monaten knacken und damit die Sicherheit von Krypto-Wallets und Blockchains grundlegend gefährden. Vitalik Buterin stimmt zu, dass dieses Risiko ernst ist, warnt aber gleichzeitig vor übereilten Migrationen, da auch fehlgeschlagene Sicherheits-Upgrades historisch zu grösseren Vermögensverlusten geführt haben als tatsächliche Hacks. Bislang gibt es keinen praktischen Durchbruch beim Knacken von ECDSA-Signaturen, doch die Warnung zeigt, wie eng die Grenzen zwischen theoretischer KI-Forschung und praktischer Blockchain-Sicherheit werden könnten.