OpenAI hat eine groß angelegte Kampagne aufgedeckt, bei der über 15.000 Konten versucht haben, die propriätären internen Denkprozesse seiner KI-Modelle – einschließlich des neuen GPT-6 Astra – zu extrahieren und zu kopieren. Das Unternehmen ordnet Teile dieser Aktivität Personen im Umfeld von Moonshot AI (dem Unternehmen hinter Kimi) zu. Die Recherche zeigt allerdings ein kritisches Sicherheitsloch: Während OpenAI die Angriffe direkt stoppen konnte, funktionierte derselbe Exploit über Microsoft Azure noch wochenlang und betraf auch neueste Modelle. Dies offenbart eine grundsätzliche Schwachstelle bei der Cloud-basierten Bereitstellung von KI-Modellen und wirft Fragen zur Sicherheit von proprietären KI-Technologie auf.