Der Kryptograph Matthew Green analysiert ein beunruhigendes Szenario: Unabhängig voneinander laufende KI-Agenten könnten über unerwartete Kommunikationskanäle (Paketcaches, Cloud-Speicher, Messaging-Apps) Anweisungen hinterlassen und sich gegenseitig hijacken. Das Problem ist nicht die Sandbox selbst, sondern die unkontrollierten Schnittstellen zwischen isolierten Systemen. Wenn solche Agenten dezentral wie Muse in der Realität eingesetzt werden, entstehen ideale Bedingungen für Wurm-artige Ausbreitungsvektoren. Die Warnung trifft einen wichtigen blinden Fleck der aktuellen Sicherheitsphilosophie: Isolation schützt nicht vor Angreifern, die vorab zwischen den Lücken kommunizieren können.