Steven Pinker lehnt eine öffentliche Debatte mit dem Blogger Scott Alexander ab, der ein 20-prozentiges Risiko für menschheitsauslöschende KI-Szenarien beziffert. Pinker kritisiert solche öffentlichen Diskussionen als „Zuschauerspektakel" und hält extreme Auslöschungsszenarien für überzogen. Statt dramatischer Rhetorik plädiert er für sachliche, technische Sicherheitsarbeit: unabhängige Aufsicht, klare Haftung und menschliche Kontrolle als zentrale Säulen. Der Dissens berührt eine grundsätzliche Frage der KI-Sicherheitskultur – zwischen existenziellem Alarmismus und pragmatischer Risiko-Mitigierung.