Ein Forschungsteam hat 769 Task-Protokolle aus ihrer eigenen KI-Modell-Entwicklung analysiert und ein überraschendes Muster gefunden: KI-Agenten liefern zwar massiv Input und Vorschläge, behalten aber strategische Kontrolle völlig bei den Menschen. Die Agenten waren an über der Hälfte der Methodenideen beteiligt, trafen aber kaum finale Entscheidungen. Interessanterweise wurde ein Drittel der Aufgaben erst durch KI-Agent-Unterstützung in Angriff genommen – eine Art Produktivitätshebel. Die Studie warnt vor einer verbreiteten Fehlinterpretation: wachsende KI-Aktivität wird oft mit wachsender Autonomie verwechselt, was die tatsächliche Dynamik verschleiert.