Laurie Voss, ehemaliger npm-Chef, macht eine provokative These: KI-gestützte Entwicklungstools senken die Kosten für Code-Schreiben drastisch. Die teureren Phasen – Testen, Wartung und Betrieb – folgen. Was dann übrig bleibt, ist die eigentliche Produktarbeit: Anforderungen klären, präzise definieren, nutzerfreundlich umsetzen. Dieses „Produktverständnis" lässt sich nicht skalieren und wird damit zum Kern der Softwareentwicklung. Für viele Entwickler bedeutet das eine fundamentale Verschiebung ihres Berufsbildes – weg vom reinen Coder, hin zum Product Engineer.