Anthropic macht seine System-Prompts für Claude transparent öffentlich und ermöglicht es sogar Nutzern, diese maschinell auszulesen. Ein aktueller Diff zeigt erhebliche neue Einschränkungen: Claude soll Songtexte, Gedichte und Buchpassagen nicht reproduzieren – auch nicht fragmentarisch oder als vermeintlich eigene Kompositionen getarnt. Die Regelung betrifft auch Bilder mit urheberrechtlich geschützten Zeichen, lässt aber Klassiker vor 1929 zu. Der Timing deutet auf externe Druck hin, etwa durch Lizenzgebühren-Forderungen von Musikverbänden. Dass Anthropic diese Prompts öffentlich teilt und verändert, bietet seltene Transparenz über KI-Governance und Copyright-Compliance.