Eine aktuelle Studie zeigt, dass KI-generierte Bücher mittlerweile ein Fünftel des Self-Publishing-Angebots auf Amazon ausmachen, aber deutlich unterdurchschnittliche Verkaufsquoten haben. Problematischer noch: In sieben von acht Buchgenres sinken die durchschnittlichen Einnahmen pro Titel insgesamt – also auch bei Büchern von menschlichen Autoren. Diese empirischen Daten könnten bedeutsame Argumente für laufende Urheberrechtsklagen gegen KI-Anbieter liefern, denen bislang konkrete Schadensnachweis fehlten. Das Phänomen illustriert eine zentrale Spannungslinie der KI-Ära: Wie beeinflussen automatisierte Content-Massen menschliche Kreative wirtschaftlich?