Der Beitrag diskutiert, wie LLMs das klassische Open-Source-Versprechen – Quellcode-Einsicht und -Modifikation – zum ersten Mal für den Durchschnittsprogrammierer praktisch umsetzbar machen. Bislang war die Freiheit für die meisten mehr theoretisch: Zwar konnte man Code lesen, aber der Aufwand war so hoch, dass kaum jemand es tat. Mit Claude und Codex schrumpft dieser Aufwand erheblich – statt Stunden Code studieren kann man jetzt eine KI fragen „wie funktioniert Z?". Das öffnet eine völlig neue Perspektive auf Open Source als gelebte Freiheit, nicht nur als Recht auf dem Papier. Ein wichtiger Gedanke zur gesellschaftlichen Rolle von LLMs jenseits von Automatisierung.