Britische Arbeitsgerichte ersticken in KI-generierten Klagen: Die Zahl der Verfahren stieg um 39 Prozent, der Rückstau ungelöster Fälle um 55 Prozent auf 64.000 Verfahren. Beschäftigte verfassen ihre Klagen mit ChatGPT oder Grok statt echte Anwälte zu beauftragen – mit fatalen Folgen: Die Texte sind oft ellenlang, enthalten erfundene Gesetze und völlig irrelevante Inhalte. Das Problem ist eine klassische „Tragödie der Gemeingüter": Wer tatsächliche Ansprüche hat, wartet nun deutlich länger auf Gerechtigkeit, weil die Gerichte mit KI-generierten Schriftsätzen überlastet sind. Der Fall zeigt, wie niedrigschwelliger Zugang zu KI-Tools unbeabsichtigte gesellschaftliche Folgen haben kann.