Apples Sicherheits-Bounty-Programm wird von KI-generierten, zum Teil halluzinierten Fehlerberichten überschwemmt. Der Tech-Konzern hat daher die Einreichungsquoten pro Forscher gekürzt – mit negativer Nebenwirkung: Legitime, hochgefährliche Sicherheitslücken können nicht mehr angemeldet werden. Das italienische Startup Bynario konnte eine kritische macOS-Lücke (geschätzter Schwarzmarktwert bis 200.000 Dollar) deshalb zunächst nicht melden. Das zeigt ein reales Dilemma der KI-Ära: Automatisierte Masseneinreichungen vergiften Systeme, die auf Qualität und Vertrauen basieren.