Anthropic-CEO Dario Amodei hat erneut vor den Risiken offener KI-Modelle gewarnt und Szenarien skizziert, in denen autoritäre Staaten wie China dadurch die USA überholen könnten. Er betont, selbst nie ein Verbot offener Modelle gefordert zu haben, nennt aber legitime Sicherheitsbedenken: Missbrauch für Biowaffen oder Cyberangriffe. Kritiker werfen ihm jedoch vor, damit in erster Linie Anthropics eigenes Closed-Source-Geschäftsmodell zu schützen – ein zentraler Konflikt in der aktuellen KI-Industrie zwischen Open-Source-Verfechtern und proprietären Anbietern. Das Thema berührt grundsätzliche Fragen von Technologie-Kontrolle, geopolitische Rivalität und wirtschaftliche Interessen.