Forscher der University of Cambridge haben dokumentiert, dass Terrororganisationen wie Boko Haram und ISIS-Netzwerke routinemäßig ChatGPT, Claude und Gemini für Angriffsplanung, Sprengstoffbau und Waffenwartung nutzen. ISIS-Funktionäre schulen ihre Kommandeure gezielt darin, die Sicherheitsmechanismen dieser Systeme zu umgehen. Die Studie belegt ein kritisches Versprechen der KI-Industrie: Die freiwillige Selbstkontrolle und die eingebauten Sicherheitsfilter verhindern Missbrauch durch Extremisten nicht zuverlässig – ein gesellschafts- und sicherheitspolitisches Alarmsignal, das auch die Regulierungsdebatte neu belebt.