Armin Ronacher beobachtete ein kontraintuitives Problem: Während Anthropics neueste Modelle (Opus 4.8, Sonnet 5) in vielen Bereichen leistungsfähiger sind, rufen sie Tools korrekt auf – fügen aber erfundene Felder hinzu, die das Schema verletzen. Dies tritt bei älteren Modellen nicht auf. Die Vermutung: Neuere Modelle wurden speziell für Claudes eingebaute Edit-Tools trainiert (vermutlich durch RL), was Dritt-Entwickler wie den Pi-Editor benachteiligt. Das wirft eine grundsätzliche Frage auf: Müssen alternative Coding-Harnesses mehrere Edit-Tool-Varianten implementieren, um mit verschiedenen Modellen optimal zu funktionieren?