Auf der AI Engineer Conference 2026 sprach Geoffrey Litt über eine zentrale Spannung bei der Arbeit mit Coding-Agenten: Je größer und komplexer die vom Modell generierten Code-Änderungen werden, desto größer wird die Gefahr der „kognitiven Schuld", wenn der menschliche Entwickler den überblick verliert. Litts Kernthese ist einfach und tiefgründig zugleich: Um produktiv mit Code-Agenten zu kollaborieren und den kreativen Prozess aktiv zu steuern, muss der Mensch die erstellte Lösung verstehen und die konzeptionellen Werkzeuge im Kopf haben. Ohne diese fluente Vertrautheit wird die Fähigkeit zu echter Teilhabe dramatisch eingeschränkt – man wird zum passiven Zuschauer statt zum aktiven Gestalter.