Anthropic hat Sonnet 5 veröffentlicht, das bei agentischen Aufgaben sogar das teurere Opus 4.8 übertrifft und im Artificial Analysis Index Platz fünf erreicht. Allerdings offenbarte eine Kostenanalyse ein problematisches Muster: Das Modell benötigt pro Aufgabe etwa 40 Prozent mehr Tokens als Sonnet 4, was die tatsächlichen Betriebskosten für Nutzer trotz identischer Listenpreise nahezu verdoppelt. Dies ist symptomatisch für eine Geschäftspraxis bei Anthropic, bei der Preiserhöhungen durch höhere Token-Verbräuche statt expliziter Gebührensteigerungen verschleiert werden – ein wichtiges Thema für alle, die KI-Modelle wirtschaftlich betreiben.