Jon Udell kritisiert das etablierte Narrativ der „human in the loop"-KI: Die Redewendung suggeriere, dass Maschinen die Kontrolle hätten und Menschen nur noch reagieren. Er schlägt eine konzeptionelle Umkehrung vor: KI-Agents sollten als Teamkollegen in einen bewährten menschlichen Workflow integriert werden, nicht umgekehrt. Für die Code-Entwicklung mit Agents bedeutet das konkret, dass Menschen die volle Übersicht und Überprüfbarkeit von Pull Requests behalten müssen – keine automatisch generierten, unverständlichen Änderungen. Sein Essay prägt damit eine wichtige Debatte über die Machtverteilung zwischen Mensch und KI im täglichen Entwicklungsalltag.