Der AI-Veteran Andrej Karpathy hat sich zur neuesten Version von Claudes KI-Modell geäußert – und dabei ein faszinierendes wirtschaftliches Phänomen beschrieben: das Jevons-Paradoxon. Früher rare Ressourcen wie bespoke Software, Dashboards, Visualizer und Custom-Apps entstehen jetzt auf Knopfdruck. Das Resultat: Die Nachfrage nach Software explodiert, weil die Hemmschwelle sinkt. Karpathy beschreibt keine technische Limitation mehr, sondern eine Mentalitätsverschiebung – man kann plötzlich „alles fragen" und bekommt sofort funktionsfähigen Code. Das ist kein rein technisches Update, sondern ein Zeichen dafür, dass KI-Modelle die Art grundlegend verändern, wie Entwickler und Nutzer Software denken und einfordern.