Das KI-Musik-Startup Suno hat sich eine neue Finanzierungsrunde von 400 Millionen Dollar gesichert und erreicht damit eine Bewertung von 5,4 Milliarden Dollar – ein Zeichen für das rasante Wachstum des KI-Musik-Sektors. Gleichzeitig steht das Unternehmen unter erheblichem Druck: Die RIAA und major Plattenlabels verklagen Suno und seinen Konkurrenten Udio wegen Urheberrechtsverletzungen beim Training ihrer Musik-KI. Suno-Gründer Mikey Shulman argumentiert, dass das KI-Modell nur Stile und Muster lerne und keine bestehende Musik kopiere – eine Sichtweise, die sich auf das „Fair Use"-Prinzip stützt. Der Ausgang dieses Rechtsstreits könnte grundlegend darüber entscheiden, ob generative KI-Musik-Systeme in ihrer heutigen Form legal trainiert und kommerzialisiert werden können.