Ein wichtiger Debattenbeitrag zur psychologischen Kehrseite von modernen KI-Agenten: Weil sie so mühelos funktionierende Lösungen im Minutentakt generieren, verführen sie zu schlecht überlegten Kurzprojekten statt strategischen Vorhaben. Der Original-Post zeichnet eine scharfsinnige Kritik, wonach KI für Aufmerksamkeitsmangel wie ein „thermonuklearer ADHD-Verstärker" wirkt. Interessanterweise zeigt die Debatte aber auch Gegenbeispiele: Menschen mit echtem ADHD berichten, dass KI-Agenten ihnen erstmals helfen, Projekte zu Ende zu bringen und konzentriert zu arbeiten. Das Kernproblem ist also weniger die Technologie als die Disziplin – und die Frage, wann ein Tool Befreiung ist und wann es zur Zeitverschwendung wird.