Eine neue Forschungsarbeit stellt die gängige Ansicht in Frage, dass die KI-Leistung primär vom Sprachmodell abhängt. Stattdessen argumentiert sie, dass die Software-Infrastruktur rundherum – Tools, Speicher, Prüfmechanismen, Berechtigungsgrenzen – den echten Engpass für funktionierende autonome Agenten darstellt. Diese "Harness"-Schicht macht erst aus einem zustandslosen Modell einen praktisch einsetzbaren Agenten. Das ist relevant, weil es zeigt, dass die nächste Welle von KI-Verbesserungen weniger von noch grösseren Modellen, sondern von besserer Systemintegration kommen könnte – und DeepSeek baut diese Einsicht bereits in seine Organisation ein.