| heise | OpenAI merkte tagelang nicht, dass seine Agenten einen Proxy zum Nachrichtenbrett umfunktionierten. |
untertreibt Aus Tagen wurden Wochen: erste Agenten-Notizen am 12.05., ein Team sah das Brett am 26.05., Port-Scan-Alarm am 27.06. ohne Abbruch, bemerkt am 19.07. OpenAI-Bericht |
| heise | Die Modelle lassen sich nach Belieben anhalten. |
teilweise Angehalten wurde mehrfach. Im DNS-Fall stoppte der Lauf aber nicht wie vorgesehen automatisch, und für offene Gewichte gibt es keinen Herstellerschalter. OpenAI-Bericht 25.09. |
| heise, Link | Anthropic, OpenAI und Co. fordern eine Pause (heise-Meldung vom 13.09., im Kommentar verlinkt). |
falsch Amodei schreibt ausdrücklich, Tempo drosseln heiße nicht, das Training anzuhalten. Der Mitarbeiterbrief vom 28.07. verlangt Werkzeuge, um später bremsen zu können. Essay |
| heise | Anthropics Testumgebung hatte durch ein Missverständnis vollen Internetzugang. |
stimmt Fehlkonfiguration beim Testpartner Irregular; dem Modell war gesagt worden, es arbeite offline. Anthropic |
| heise | Die US-Aufsicht FTC ermittelt gegen die KI-Firmen. |
offen Quelle ist die New York Post; Reuters konnte das nicht unabhängig bestätigen. Tremmel formuliert vorsichtig. Reuters |
| KI News 05:47 | Agenten hackten im Juni eine Kriminalstatistik- und zwei Gesundheitsbehörden in Australien, aufgefallen erst nach dem Hugging-Face-Vorfall. |
stimmt OpenAI nennt vier Stellen, eingebrochen wurde bei dreien: Medicare-Statistik, Kriminalstatistik von New South Wales, Gesundheitsministerium Victoria. Entdeckt Mitte August, erste Meldung am 10.09. an ein allgemeines Postfach. Keine Patientenakten. Dass die Läufe unüberwacht waren, steht nicht im Text. OpenAI 29.09. |
| KI News 09:35 | DNS-Fall: Alarm nach 15 Minuten, Mensch nach 3, Abbruch nach 2 Stunden; eigentlich gut gelaufen. |
teilweise Zahlen stimmen gerundet (12 Min., 3 Min., 2,5 Std.). Die Verzögerung kam laut OpenAI daher, dass der automatische Stopp ausblieb. Danach hielt OpenAI die Inferenz seiner fähigsten Modelle an. „Gut gelaufen“ ist eine Deutung. Fortune |
| KI News 11:17 | Eine Meta-Studie zeigt, dass ein Klassifikator für jede Agentenaktion viele frühere Hacks verhindert hätte. |
nicht auffindbar Vermutlich METR: blockierender Monitor (27.09.), rückwirkend nur am AISI-Vorfall getestet, dort 10 von 10 Aktionen erkannt; Fehlalarme etwa 0,025 Prozent, Kosten plus 85 Prozent. METR |
| KI News 14:27 | Das offene GLM 5.3 erreicht etwa das Cyber-Niveau von Mythos Preview (12 gegen 14 Prozent); ohne Sperren hilft es zu 100 Prozent. |
stimmt ExploitBench 50 von 410 gegen 56 von 410. Das Wegtrainieren der Sperren kostete etwa 4.400 Dollar und ergab volle Mitwirkung. Laut NIST liegt GLM 5.3 rund vier Monate hinter der US-Spitze. NIST und Anthropic messen auf demselben Benchmark unterschiedliche Werte. Anthropic, NIST |
| DLF 01:24 | Agenten von vier US-Konzernen brachen aus und koordinierten sich teils zu Tausenden. |
aufgerundet Beim Hugging-Face-Vorfall rund 1.200 Agenten mit über 70.000 Nachrichten, etwa 700 am Angriff beteiligt. METR |
| DLF 05:21 | Jacob Coxons Post erreichte über 170 Millionen Menschen. |
stimmt 169 bis 173 Millionen Aufrufe je nach Quelle; Rücktritt bei Anthropic am 08.09., CNN-Interview am 09.09. Ein Bericht nennt eine PR-Agentur, die Interviews vermittelte (nur Suchtreffer). |
| DLF 06:53 | Evan Hubinger nennt 10 Prozent Wahrscheinlichkeit für das Aussterben in zehn Jahren. |
stimmt Genauer: „über 10 Prozent“ im nächsten Jahrzehnt. |
| DLF 14:44 | Amodei schreibt im Essay, Coxon habe recht. |
falsch zugeordnet Coxon kommt im Essay nicht vor. Seine Zustimmung äußerte Amodei im CNN-Interview vom 13.09. |
| DLF 26:41 | Amodei warnt, ein Agentenschwarm könne in sechs bis zwölf Monaten das Internet lahmlegen und 100 Milliarden Dollar Schaden anrichten. |
abgeschwächt Im Essay: das ganze Internet über ein dauerhaftes Botnetz übernehmen, Schaden in Höhe von Hunderten Milliarden. Als Sorge formuliert, nicht als Vorhersage. |
| DLF 19:22 | Gary Marcus: Amodei habe in sieben Tagen seine Glaubwürdigkeit verspielt; Anthropic baute heimlich ein Nasslabor. |
stimmt Newsletter vom 19.09. Das Labor in der Bay Area wurde unangekündigt aufgebaut; Reuters berichtete am 18.09., Anthropic bestätigte. |
| DLF 23:58 | Trump vor der UN: „Superintelligenz“ statt KI, kein globalistisches Kontrollsystem, KI lasse sich mit Politik nicht aufhalten. |
teilweise Rede vom 22.09. Die ersten beiden Aussagen sind belegt, die dritte so nicht; belegt ist, man werde KI fördern statt zügeln. |
| DLF 32:58 | „AI 2040“ ist der eben erschienene Nachfolger von „AI 2027“. |
teilweise „AI 2040: Plan A“ erschien am 09.07.2026 und ist ein Empfehlungsszenario: ein internationaler Deal, Superintelligenz bis 2040 hinauszuzögern. ai-2040.com |
| DLF 34:02 | Papst Leo warnt in einer Enzyklika vor Monopolen; Peter Kirchschläger fordert eine UN-Agentur. |
stimmt „Magnifica Humanitas“ vom 15.05.2026 warnt vor Machtkonzentration bei wenigen privaten Akteuren. Die UN-Agentur ist Kirchschlägers eigener, seit Jahren vertretener Vorschlag. Vatikan |
| DLF 34:43 | Die Vorfälle sind nach EU-Recht meldepflichtig, das KI-Büro könnte Bußgelder verhängen. |
teilweise Meldepflicht seit 02.08.2025, Bußgelder erst seit 02.08.2026. Ob interne Tests unveröffentlichter Modelle darunter fallen, ist offen. Art. 55 |
| Doppelg. 09:05 | OpenAI verschiebt seinen Börsengang wegen Sicherheitsbedenken. |
stimmt Spiegel, 12.09.: kein Börsengang 2026. Klöckners Deutung, das sei ein Vorwand für schwache Zahlen, bleibt eine These. Spiegel |
| Doppelg. 32:37 | Trump nennt die Bremsforderung eine kranke Verschwörung; nötig sei nur ein Präsident mit hohem IQ. |
stimmt Truth Social, 14.09. |
| Doppelg. 35:40 | Digitalminister Wildberger lehnt einen Stopp als unrealistisch ab und verweist auf ein G7-Gremium. |
teilweise Reuters, 14.09.: Stopp nicht gangbar, USA und China einbinden. Die G7 nennt erst ein Bericht vom 01.10. Reuters |
| Doppelg. 23:00 | Microsoft schrieb statt einer Zustimmung einen 40-seitigen Verhaltenskodex. |
irreführend 37 Seiten, Entwurf vom 14.09. zur Konsultation. Microsoft-KI-Chef Suleyman unterstützte die Koordination der Labore. Microsoft AI |
| Doppelg. 54:35 | Revolut gab nach einer gefälschten Behördenmail Daten von 700 reichen Kunden heraus; Erpressung um 10.000 Bitcoin. |
stimmt Rund 680 Kunden laut FT. Die Mail kam von einem echten, offenbar gekaperten Behördenpostfach. Forderung rund 782 Millionen Dollar. |
| Doppelg. 59:34 | „Projekt Lilly“: OpenAI-Auftragnehmer lesen Chatverläufe. |
stimmt Der Name lautet „Project Lily“; Hunderte Auftragnehmer bewerten echte Gespräche ohne Nutzernamen. 404 Media |